Angeberwissen: Von AGs, Aktien und der Börse

Verwirrend: Diese Buchstaben und Zahlen - auch Kurse genannt - sind für Börsenkenner leicht zu entziffern.

Vielleicht machst du bei einer AG mit, wie Tanzen, Basketball oder Kunst. Wenn du in einer Zeitung mal das Wort AG liest, hat das mit Schule meist aber nichts zu tun. Denn AG steht nicht nur für Arbeitsgemeinschaft, sondern bedeutet auch noch etwas anderes - nämlich Aktiengesellschaft.

Das ist eine Bezeichnung für einen bestimmten Typ von Unternehmen. Solche Unternehmen können viele Besitzer haben. Diesen gehören Aktien. Das sind Teile des Unternehmens. Wer Aktien besitzt, dem gehört ein Teil des Unternehmens - praktisch ein Stück eines Kuchens, der in viele Teile geschnitten ist. Manchmal hat man auch nur einen Krümel.

Aktien werden verkauft und gekauft. Das passiert an der Börse, einer Art Marktplatz. Aber zurück zu den Aktien: Die kaufen Leute, die ihr Geld vermehren wollen. Wenn man Aktien günstig kauft und teurer verkauft, bekommt man Geld raus. Doch: Aktien können auch an Wert verlieren und damit auch die Besitzer ihr Geld.

Die Aktienkäufer bekommen außerdem festgelegte Rechte. Denn wer Aktien besitzt, kann zum Beispiel bei Versammlungen des Unternehmens mitbestimmen, wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll. Richtig mitbestimmen kann aber nur, wer einen großen Anteil hat - also ein großes Stück Kuchen.

Was die Unternehmen von den Aktien haben? Sie können sich auf einen Schlag eine riesige Menge Geld beschaffen. Damit können sie zum Beispiel neue Maschinen anschaffen.

Am Donnerstag waren die Börse und Aktien ein Thema in den Nachrichten. Denn ein großer Autobauer aus den USA hat seine Aktien zum Kauf angeboten: General Motors - zu dem Konzern gehört auch Opel. Das Unternehmen braucht dringend Geld, um nach einer schlechten Zeit wieder auf die Beine zu kommen.

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