Lauschen und Luft schnappen: Ein Tag für den Wald

Herrlich, so ein schöner Wald.

Pssst! Wer im Wald mucksmäuschenstill ist, kann spannende Dinge hören. Die Blätter rauschen, ein Baum ächzt, eine Maus raschelt im Laub und irgendwo hämmert ein Specht.

Viele Menschen spazieren oder fahren mit dem Rad durch den Wald, weil sie die Ruhe und die Luft dort mögen. Denn die Blätter und die Nadeln der Bäume filtern zum Beispiel schädliche Stoffe aus der Luft. Und viele Pflanzen duften angenehm. Wie wichtig der Wald für die Menschen ist, daran soll jetzt am Sonntag der Internationale Tag des Waldes erinnern.

Hättest Du es gewusst?

Vor rund 40 Jahren rief eine große Organisation der Vereinten Nationen diesen Tag ins Leben. Sie heißt Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und wird kurz FAO genannt. Der Tag des Waldes wird jedes Jahr am 21. März begangen. Er soll daran erinnern, dass in zahlreichen Ländern der Welt riesige Flächen von Wald kaputt gemacht werden. Die Bäume werden zum Beispiel gefällt, um ihr Holz zu verarbeiten. Oder um neue Weiden für Rinderherden zu bekommen, deren Fleisch dann verkauft wird.

Zum Glück sieht es in Deutschland etwas besser aus, denn unser Wald wächst. In den letzten Jahren ist er jährlich um eine Fläche gewachsen, die ungefähr so groß ist wie die Stadt Karlsruhe in Baden- Württemberg. Allerdings sind längst nicht alle Bäume bei uns gesund. Viele leiden etwa unter den Abgasen in der Luft.

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