Lässig und Ehrgeizig: Unser Bundestrainer Jogi Löw

Macht er weiter oder nicht? Bundestrainer Jogi Löw hat sich noch nicht entschieden.

Seit seiner Jugend rufen ihn viele Jogi. Inzwischen dürfen ihn fast alle im Land so nennen, den Fußball-Bundestrainer Joachim Löw. Der schwarzhaarige Mann mit den meist schicken Klamotten tritt oft ruhig, gelassen und ein wenig zurückhaltend auf.

Dabei kann er auch temperamentvoll und gegenüber den Fußball-Stars knallhart sein. Als Trainer ist er sehr ehrgeizig. "Warum sollen wir mit dem Zweitbesten zufrieden sein, wenn wir das Beste erreichen können?", sagte er einmal. Auch wenn es dieses Jahr bei der WM in Südafrika nicht zum Weltmeistertitel reichte - seine junge Mannschaft holte immerhin den dritten Platz.

Für den Erfolg arbeitet der 50-Jährige viel. Man kann ihn als einen Tüftler bezeichnen. Er denkt viel nach und überlässt nichts dem Zufall. Um die Nationalmannschaft kümmert er sich mittlerweile seit etwa sechs Jahren. Erst half er noch Jürgen Klinsmann. Nach der WM 2006 übernahm Joachim Löw dann als Chef das Kommando.

Manchmal nimmt sich der Bundestrainer natürlich auch eine Auszeit vom Fußball. "Fußball ist für mich das Schönste, was es gibt, aber ich kann auch ganz gut abschalten", sagte er mal. In seiner Freizeit klettert er zum Beispiel gern oder fährt mit dem Mountainbike durch die Berge. Er mag auch joggen, lesen und reisen. Er lebt im Schwarzwald in Baden-Württemberg.

Viele Leute beschäftigt momentan die Frage, ob Joachim Löw jetzt auch nach der WM weiterhin der Chef des Nationalteams bleibt. Denn noch hat er sich nicht entschieden. Seine Zukunft als Bundestrainer sei völlig offen, meinte der 50-Jährige. Viele Spieler hoffen jedenfalls, dass er bleibt.

Übrigens galt Joachim Löw selbst mal als großes Fußball-Talent. "Jeden Tag nach der Schule habe ich mit Freunden auf der Straße gespielt", erzählte er einmal. Joachim Löw ging super geschickt mit dem Ball um, in der Bundesliga konnte er sich aber nicht durchbeißen.

Kommentare