Forscher erklären: Bei Lärm rufen Wale lauter

Unter Wasser wird es oft ziemlich laut - vielleicht auch mal ein Grund für diesen Buckelwal aus dem Wasser zu springen.

An dir fährt ein Auto vorbei und auf der anderen Straßenseite schwingt gerade ein Bauarbeiter den Presslufthammer: Was für ein Lärm. Da musst du schon lauter reden, damit dich dein Freund auf dem Schulweg versteht.

So ähnlich muss es oftmals den Walen im Meer gehen, wie Forscher herausgefunden haben. Die Wale müssen lauter rufen, wenn es in ihrer Umgebung zu laut wird. Denn auch im Meer gibt es mitunter Radau - zum Beispiel durch Schiffe.

Wie haben die Wissenschaftler das herausgefunden? Sie hatten Aufnahmegeräte an einigen Atlantischen Nordkapern befestigt. Atlantische Nordkapern gehören zur Familie der Glattwale. Die Aufnahmegeräte fingen aber nicht nur die Rufe der Wale ein, sondern auch die Geräusche im Meer. Dabei fanden die Forscher heraus, dass die Tiere kurzfristig lauter riefen, sobald es um sie herum mehr Krach gab.

Aber auch andere Walarten stellen sich um, wenn es mehr Lärm gibt: Erst kürzlich hatten Forscher aus Australien berichtet, dass Buckelwale auf Klopfsignale ausweichen. Sie singen weniger, sondern schlagen stattdessen verstärkt mit ihren langen Brustflossen auf die Wasseroberfläche.

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