Langer Schwanz und runde Ohren: das sind Fossas

Fossas sehen ein bisschen aus wie eine Mischung aus Katze und Äffchen.

Flink wie eine Katze klettert das dunkelbraune Tier die Äste eines Baumes hinauf. Lustig baumelt dabei der lange Schwanz hin und her. Doch was da klettert, ist keine normale Katze, sondern eine Fossa - eine sehr seltene Raubkatze.

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Zusammen mit seinen zwei Geschwistern lebt das Männchen seit kurzem im Zoo in Heidelberg. Das ist eine Stadt in Baden-Württemberg. Die drei sind erst ein paar Monate alt. Bis sie voll ausgewachsen sind, dauert es noch ungefähr ein Jahr.

Auf den ersten Blick sieht der Kopf einer Fossa zwar wie der einer Katze aus. Doch die Augen und Ohren sind viel größer. Und der Hals länger. Irgendwie ähnelt die Fossa einem sehr schlanken Puma mit kurzen Beinen. Dazu kommt noch ein Schwanz, der in etwa genauso lang sein kann wie der restliche Körper. Ausgewachsene Fossas können von der Schnauze bis zum Po ein ganzes Stück länger als Hauskatzen sein: etwa 80 Zentimeter. Und dann kommt noch der lange Schwanz dazu.

Fossas sind bedroht, in der freien Natur kommen sie nur auf Madagaskar vor. Das ist eine Insel vor der Südostküste Afrikas. Hier bei uns sind sie nur in wenigen Zoos zu bestaunen - etwa in Heidelberg und in Duisburg in Nordrhein-Westfalen. Und Fossas hatten schon mal eine Hauptrolle in einem Trickfilm, nämlich in "Madagaskar".

Der Duisburger Zoo ist unter anderem in Europa für die Zucht zuständig - also dafür, dass die Fossas nicht aussterben. Dazu braucht er aber die Hilfe anderer Zoos wie die des Heidelberger Zoos. Aber auch in Zoos außerhalb Europas leben Fossas aus Duisburg. Sie wurden dorthin abgegeben. Die drei Heidelberger Fossas haben also Verwandte auch in Amerika!

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