Kopfüber und auf einem Bein: Wie Tiere schlafen

Ein chinesischer Leopard macht im Tierpark Chemnitz ein Nickerchen. Auch Tiere müssen schlafen.

Hunde, Katzen, Vögel und Fische - alle müssen schlafen. Nur nicht unbedingt wie wir in der Nacht. Und manche Tiere schlummern auch auf andere Weise.

FLEDERMÄUSE zum Beispiel sind nachtaktive Tiere. Das bedeutet, dass sie im Dunkeln ihr Futter jagen. Fledermäuse fressen gerne Insekten. Tagsüber schlafen sie dann: bis zu 20 Stunden lang. Sie krallen sich mit ihren Füßen zum Beispiel am Felsen in einer dunklen Höhle fest. Und schlafen dann mit dem Kopf nach unten.

DELFINE schlafen zum Beispiel, während sie schwimmen. Und zwar immer nur mit einer Hälfte ihres Gehirns. Die andere Hälfte bleibt wach und achtet darauf, ob sich ein Feind nähert. Oder ob der Delfin gerade auf ein Hindernis zuschwimmt. Deshalb haben Delfine im Schlaf auch meist nur ein Auge zu. Nach etwa zwei Stunden wechseln sich die Gehirnhälften dann ab.

IGEL schlafen regelmäßig mehrere Monate durch. Sie sind nämlich Winterschläfer. Dafür fressen sie sich erst mal ein dickes Fettpolster an. Dann suchen sie sich einen Unterschlupf, rollen sich ein und schlummern bis zum Frühjahr.

GIRAFFEN schlafen nicht besonders viel. So schützen sie sich vor Feinden. Wenn sie mal dösen wollen, legen sich die Tiere zum Beispiel auf den Boden, legen den Kopf nach hinten - und schlafen ein wenig.

STÖRCHE schlafen auf einem Bein. Das andere stecken sie unter ihre warmen Federn. Da kommt auch ihr Schnabel hin. Das machen sie wohl, damit wenigstens ein Bein warm bleibt. Die Beine der Störche sind nämlich sehr empfindlich gegen Kälte und Wind - wie unsere Füße. Hin und wieder wechseln sie das Bein ab. Dann darf das andere mal ins Warme.

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