Kleine Steckbriefe von Zugvögeln

Ein Kranich stolziert über eine Wiese. Vielleicht gibt es hier auch einen leckeren kleinen Frosch?

Im Herbst sind viele Zugvögel unterwegs - aber wie sehen sie aus? Hier sind ein paar kurze Steckbriefe.

- Grauer Kranich: Er hat einen langen Hals und lange Beine, mit denen er über die Wiesen stakst. Graue Kraniche sind vor allem grau. Auf dem Kopf haben sie schwarz-weiße Federn und einen roten Fleck. Kraniche können schön laut losschmettern und trompeten. Die Vögel mögen feuchte Wiesen, Moore und Sümpfe. Sie fressen zum Beispiel Insekten, Würmer und Frösche, aber auch Erbsen, Bohnen oder Eicheln.

- Star: Stare gehören zu den Singvögeln und können gut andere Vögel nachmachen. Sie haben ein dunkel glänzendes Gefieder, im Herbst kommt ein hell getupftes Federkleid zum Vorschein. Stare haben es gern gesellig und fliegen in großen Schwärmen in ihre Winterheimat. Viele Stare ziehen aber auch gar nicht weg, sondern bleiben das ganze Jahr an einem Ort.

- Buchfink: Er ist etwa so groß wie ein Spatz, die Männchen haben ein buntes Gefieder mit weinroter Brust und blaugrauem Kopf. Die Weibchen sind eher beige-grünlich. Im Herbst und Winter ziehen Buchfinken aus Ländern nördlich und östlich von Deutschland in Richtung Süden. Manche lassen sich bei uns nieder - oder sie fliegen weiter in Gegenden, wo es noch wärmer ist.

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