Die kleine Schwester startet durch: Die Paralympics

Das offizielle Piktogramm für die Sportart 'para Ski alpin' für die Olympischen Winterspiele in Vancouver 2010. Foto: VANOC/COVAN

Sie sind so etwas wie kleine Geschwister der Olympischen Winterspiele: die Winter-Paralympics. So heißen die olympischen Wettkämpfe für Wintersportler mit Behinderungen.

Dabei fahren zum Beispiel blinde Menschen Ski. Leute, die sonst im Rollstuhl sitzen, jagen auf Spezialschlitten übers Eis und spielen Eishockey. Die Wettkämpfe finden alle vier Jahre statt, dieses Mal vom 12. bis zum 21. März in Kanada.

Sie folgen nach den Olympischen Winterspielen für Nichtbehinderte, die gerade vorbei sind. Die Winter-Paralympics und der Rummel darum fallen aber meist deutlich kleiner aus.

Statt einigen Tausend Athleten machen einige Hundert mit. Es sind weniger Sportarten vertreten als bei den Winterspielen für die Sportler ohne Behinderung. Und es gibt die Paralympics noch nicht so lange wie die Spiele für Nichtbehinderte.

Die kleine Schwester hat im Laufe der Jahre aber kräftig aufgeholt. Inzwischen beteiligen sich viel mehr Sportler an den Wettkämpfen als früher. Erwartet werden rund 540 Sportler und Sportlerinnen aus über 40 Ländern. Sie werden in Vancouver und Whistler um Gold, Silber und Bronze kämpfen. Und ganz wichtig: Im Behindertensport gelten die Paralympics als das größte Ereignis der Welt.

Kommentare