Kleine Geschichte der Space Shuttles

Aah, entspannte Heimreise!

Es ist jetzt fast 30 Jahre her, dass der erste US-Space Shuttle mit Astronauten ins All startete. Die Raumfähre hieß "Columbia". Danach wurden vier Schwestern gebaut. Sie heißen "Discovery", "Challenger", "Atlantis" und "Endeavour".

Insgesamt sind die fünf Raumfähren schon mehr als 130 Mal im All gewesen. Sie bringen zum Beispiel Satelliten in den Weltraum oder reparieren diese. Außerdem versorgen sie Raumfahrer, die im All leben.

In einem Shuttle gibt es viel Platz. Normalerweise fliegen bis zu acht Astronauten mit. Dazu gibt es noch jede Menge Stauraum für Fracht. Dazu gehörte auch das Weltraumteleskop Hubble. Es sendet seit Jahren tolle Fotos aus dem All auf die Erde. Zuletzt schleppten die Space Shuttles große Bauteile für die Internationale Raumstation ISS ins All.

Space Shuttles bestehen aus mehreren Teilen: einem Tank mit Treibstoff, zwei Zusatz-Raketen und der Raumfähre. Zu dieser sagt man auch Orbiter. Der Tank versorgt die Triebwerke des Orbiters und die Zusatz-Raketen liefern den nötigen Schub beim Start. Danach werden sie schnell wieder abgeworfen. Der Orbiter fliegt danach allein weiter.

Der Orbiter sieht ein bisschen aus wie ein Flugzeug und kann im Gleitflug auf einer Landebahn aufsetzen. Er lässt sich auch auf ein großes Flugzeug schnallen. Huckepack kann man ihn praktisch von überall zurückfliegen. Denn der Orbiter wird zwar immer vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida gestartet. Aber er landet manchmal auch woanders.

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