Klammeraffen sind Kletterkünstler

Klammeraffen-Mädchen Azusa aus dem Wuppertaler Zoo.

Wusstest du, dass Klammeraffen nicht immer anhängliche Kinder sind?

Wenn Kinder sich an ihre Mama klammern, sie an der Hose festhalten und nicht von ihrer Seite weichen wollen, bekommen sie oft zu hören: "Sei doch nicht so ein Klammeraffe!". Auch das @-Zeichen (gesprochen: ätt) auf der Tastatur des Computers wird manchmal Klammeraffe genannt. So heißen aber auch Tiere, die es wirklich gibt.

Klammeraffen können besser klettern als viele andere Affen. Sie gelten als richtige Meisterturner. Sie können sich locker meterweit durch die Luft schwingen - von einem Baum zum anderen. Dabei hilft ihnen ihr langer Schwanz. Den benutzen die Tiere wie eine extra Hand zum Greifen. Sie halten sich damit zum Beispiel an einem Baum fest und lassen sich kopfüber runterhängen. So gucken sie dann gemütlich in der Gegend herum.

Einige Klammeraffen bauen mit ihrem Körper und ihrem Schwanz sogar so etwas wie eine lebendige Brücke, sagen einige Fachleute. Da können dann Affenkinder drüberspazieren, die noch nicht so weit springen können. In der Natur leben Klammeraffen in Wäldern in Mittel- und Südamerika. Es gibt aber nur noch sehr wenige dieser Tiere.

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