Kino-Märchen für Große - Alice im Wunderland

Johnny Depp als Hutmacher im Film "Alice im Wunderland". Foto: Disney Enterprises, Inc.

Es gibt Märchen, auf die Erwachsene voll stehen. Zum Beispiel die Geschichte von "Alice im Wunderland". Sie läuft nun als neuer Film in den Kinos. Die Abenteuer des Mädchens, das einem weißen Kaninchen in den Bau folgt, kennen viele als Kinderbuch.

Geschrieben hat es der Brite Lewis Carroll schon vor mehr als 100 Jahren. In dem neuen Film kommt das Kaninchen auch vor. Genau wie die Grinsekatze aus dem Märchen und der verrückte Hutmacher - gespielt von Johnny Depp. Doch die Heldin Alice ist gar kein Mädchen mehr wie früher, sondern sie ist schon erwachsen. Sie soll einen langweiligen, blöden Typen heiraten. Doch sie will nicht. Also flieht Alice in eine Märchenwelt. Dort gibt es zum Beispiel ein Ungeheuer und eine böse Königin, die bekämpft werden muss, und andere schaurige Dinge.

Manche Leute, die den Film bereits gesehen haben, meinen: Eigentlich geht es gar nicht wirklich so sehr um die Abenteuer von Alice. Sondern der Film soll zeigen, was Erwachsene übers Großwerden denken. Und über die Frage: Was ist verrückt und was nicht? Von den Filmprüfern wurde die Geschichte jedenfalls erst für Größere freigegeben: Jugendliche ab zwölf Jahre dürfen ohne Begleitung rein.

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