Kinder in Haiti brauchen weiter Hilfe

Viele Kinder haben durch das Erdbeben ihre Häuser verloren. Da muss noch viel getan werden.

Denkt an die Kinder in Haiti! Das hat der Chef des Kinderhilfswerks Unicef gefordert.

Auf der Insel im Karibischen Meer hatte im Januar heftig die Erde gebebt. Häuser und Straßen wurden zerstört, Menschen starben. Viele Leute leben jetzt in Zelten, weil sie alles verloren haben. Auch zehntausende Kinder leiden.

Um den Menschen zu helfen, wollen sich Vertreter vieler Länder zu einer großen Konferenz in den USA treffen. Die Konferenz startet am Mittwoch in New York. Und Experten hoffen, dass dort möglichst viele Spenden für Haiti zusammenkommen.

Beim Aufbau Haitis sollte es vor allem darum gehen, das Leben der Kinder zu verbessern, sagte der Unicef-Chef. Er und andere Fachleute machen sich große Sorgen. Denn in der Region beginnt die Regenzeit. In der Regenzeit könnten Gegenden überschwemmt werden, Erde von Hängen rutschen und sich Krankheiten ausbreiten.

Schon vor dem Erbeben ging es den Menschen in Haiti sehr schlecht. Manche Kinder mussten hungern, ein großer Teil ging nicht zur Schule, erzählte der Unicef-Experte. Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Man findet die Insel auf der Landkarte zwischen Nordamerika und Südamerika.

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