Killerpilze: Leute sollen wegen der Musik kommen

Am 25. März starten die Killerpilze ihre Tour - durch Frankreich, Österreich und Deutschland.

Die Killerpilze wollen künftig eine echte Rockband sein. In ihrem neuen Album "Ein bisschen Zeitgeist" zeigen Jo, Fabi und Mäx, wo es für sie langgeht: Die zwölf Songs sind ziemlich rockig und gute Partymusik.

Aber es geht auch um ernste Themen, zum Beispiel um Drogen oder Gewalt. Am 25. März starten die drei Jungs ihre Tour - durch Frankreich, Österreich und Deutschland. Jo erzählt, wie es mit der Band weitergeht.

Nach eurem ersten Album "Invasion der Killerpilze" wurdet ihr als Band für ganz junge Leute bejubelt. Wie war diese Zeit für Euch?

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Steckbrief: Die Killerpilze

Jo: "Wenn man in so einem Teenie-Hype drin ist, nimmt man das mit. Man lebt ja auch einen Traum. Ich möchte die Zeit nicht missen. Das waren abgefahrene Erfahrungen, wenn da 1000 Leute vor dem Hotel kampiert haben. Das ist ein Film! Aber unsere Philosophie war eigentlich immer die, dass wir Leute ansprechen wollen, die sich mit der Musik beschäftigen - und die nicht wegen uns als Typen kommen."

Ist euer Leben besonders - also glamourös?

Jo: "Glamour ist es immer für die Leute, die das von außen sehen. Die denken immer, auch das Leben auf Tour ist so spannend. Dabei sitzt man nur rum, wartet, macht Soundcheck, spielt Fußball und hat abends den Auftritt. Natürlich geht man dann feiern, aber das hat nichts mit Glamour zu tun."

Ihr bereitet euch zur Zeit auf die Tour vor, die bald startet. Das heißt vor allem: viele Proben. Dein Bruder Fabi macht nebenbei aber auch noch Abitur.

Jo: "Der ist total entspannt, er muss sich auch keine Sorgen machen mit seinem guten Notendurchschnitt. Er ist ganz ruhig. Aber das war bei mir auch so. Alle haben immer gesagt, oh Gott, jetzt ist Abi. Aber ich glaube, je gechillter man das angeht, desto besser."

In dem neuen Song "Komm Komm.Com" gibt es die Zeile "Komm wir ziehen nach Berlin". Ist das ernst gemeint?

Jo: "Mein großer Traum ist, nach Berlin zu gehen. Berlin ist meine Herzensstadt. Ich nerve die anderen immer schon sehr damit. München hat aber auch seine schönen Seiten."

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