Keine Lust mehr? - Chef von Hamburg hört auf

Ole von Beust will nicht mehr der Bürgermeister von Hamburg sein.

In Hamburg haben die Politiker gerade jede Menge Ärger am Hals: Bei einer Abstimmung wurden wichtige Teile der Schulpläne gekippt. Und der Bürgermeister Ole von Beust verkündete, dass er sein Amt nicht mehr haben will. Er wolle Ende August aufhören, sagte der Politiker von der Partei CDU.

Der Regierungspartner der CDU - die Grünen - fand das alles gar nicht lustig. Der Sonntag sei "ein ziemlicher Scheißtag" gewesen, meinte die Grünen-Politikerin Christa Goetsch. Sie und Ole von Beust hatten etwa bei den Schulplänen gut zusammengehalten. Ob sowas auch mit dem Nachfolger klappt?

Nicht nur in Hamburg sorgt der Rücktritt für Wirbel. Denn Ole von Beust ist nicht der Erste, der das Handtuch wirft. In den letzten Monaten haben mehrere Bundesländer-Chefs von der Partei CDU gesagt, dass sie ihr Amt nicht mehr wollen.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel muss also immer wieder auf einen bekannten CDU-Mann in einem Spitzenamt verzichten. Viele fragen sich, ob die Rücktritte der Kanzlerin schaden könnten. Und was mit der Partei los ist. Und ob die CDU genug gute Politiker zum Nachrücken hat. Das sei kein Problem, versicherten mehrere Mitglieder der Partei. Die CDU habe viele gute junge Politiker.

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