Keine Angst vorm Krümelmonster

"Schau mir in die Augen..." wie gut, dass dies nur eine Attrappe ist.

Monster verbreiten Angst und Schrecken - zum Beispiel in Filmen oder im Fernsehen. Aber es gibt auch knuffige und nette Monster. Doch wann ist ein Monster denn überhaupt ein Monster?

Werwölfe, Godzilla oder King Kong: Monster kennt jeder. Aber was macht Monster eigentlich zu Monstern? Müssen es unbedingt glubschige Augen oder drei Arme oder fürchterlich lange Zähne sein? Die neunjährige Lena meint: "Monster haben zehn Köpfe oder so." Sie ist eins von vielen Kindern, die die Kölner Kinderuni besuchen. Dort kann man noch bis Mitte April viele spannende Dinge lernen. In einer Vorlesung ging es rund ums Thema Monster.

Dabei kam heraus: Monster sind auf jeden Fall nicht normal - sie sehen ganz anders aus als wir Menschen. Sie sind riesig groß wie Godzilla oder können sich verwandeln wie ein Werwolf. Oft werden sie mit unzähligen Augen, Armen oder Beinen gezeigt.

Das Wort Monster kommt aus der lateinischen Sprache und bedeutet so viel wie Ungeheuer oder furchterregendes Fabelwesen. Es gibt aber nicht nur böse Monster zu sehen: In der Sesamstraße treten zum Beispiel auch liebenswerte Ungeheuer wie das Krümelmonster auf. In dem Film "Die Monster-AG" sind die Kreaturen ebenfalls nicht gefährlich, sondern eher knuddelig.

Ein Monster ist also vor allem ein Monster, weil es ganz anders ist als das, was für uns normal ist. Das Normale kann aber ganz unterschiedlich sein - je nachdem, wer darüber entscheidet, was normal ist: In einer Welt, in der nur Monster leben, wären Monster normal - und Menschen nicht. Dann würden die Monster uns Menschen vielleicht für Monster halten.

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