Karneval in aller Welt

Verrückte Kostüme, Straßenumzüge, Musik und Schabernack - in vielen Städten auf der Welt geht es an Karneval hoch her. Einige Länder haben ziemlich abgedrehte Bräuche.

Hier sind ein paar Beispiele:

"Quak, quak" heißt es im Süden der Niederlande. Dort wird zum Fasching eine Stadt umbenannt. Sie heißt in der Zeit "Oeteldonk", auf Deutsch "Stadt der Frösche". Dann hüpfen dort Menschen als Frösche verkleidet durch die Straßen.

Wer nicht aufpasst, bekommt in Südfrankreich einen stinkenden Lumpen um die Ohren. Dort findet in einem Winzerdorf in der Karnevalszeit eine Schlacht zwischen Gut und Böse statt. Der Böse bewirft den Guten mit alten, dreckigen Lappen.

"Give me beads" (gesprochen: giff mi bieds) heißt es in New Orleans in den USA. Das heißt auf Deutsch "Gib mir Perlen". Denn dort werden bunte Perlenketten aus Plastik von den Umzugswagen geworfen. Um so viele wie möglich aufzufangen, sitzen oft Kinder und Frauen auf den Schultern von Männern.

Hintergrund: Konfetti war früher eine Süßigkeit

Wusstest du, dass man Konfetti früher essen konnte? Das Wort "Konfetti" kommt aus der italienischen Sprache. "Confetto" bedeutet dort "Konfekt" - und das ist eine Bezeichnung für feine Zuckerwaren wie Pralinen. Damit wurden die Zuschauer bei Karnevalsumzügen früher beworfen. Aber auch heute fliegen noch jede Menge Süßigkeiten in die Menge. Sie heißen "Kamelle".

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