BP kann Ölstrom nicht stoppen

US-Präsident Barack Obama ist gefrustet: Das Öl fließt und fließt.

Das giftige Erdöl strömt, strömt, strömt - und niemand kann es bisher aufhalten. "Wir konnten den Ölfluss nicht stoppen." Das musste ein wichtiger Mann von der Erdöl- Firma BP zugeben.

Vor mehr als einem Monat versank eine Bohrinsel von BP im Meer vor der Südküste der USA. Und seitdem sprudelt an der Stelle das Öl, an der gebohrt wurde. Immer wieder gab es Versuche, den Strom abzuwürgen. Doch das klappte nicht wirklich.

Jetzt sieht es so, als könnten die Experten nur noch versuchen, so viel Öl wie möglich abzufangen. BP will nun mit einer neuen Technik probieren, das Öl direkt an der Quelle in einen Behälter zu leiten. Doch es ist nicht klar, ob das auch klappt.

Die Fischer an der Küste der USA sind verzweifelt. Sie dürfen nicht mehr Fische fangen. Denn die könnten vergiftet sein. Und auch der Präsident der USA gerät immer mehr unter Druck. Er heißt Barack Obama.

Zwar hängt er sich seit ein paar Tagen richtig rein. Zum Beispiel ordnete er an, viel mehr Helfer in die Region zu schicken. Und auch die Ölfirmen sollen es nicht mehr so leicht haben, eine Genehmigung fürs Bohren unter Wasser zu bekommen. Doch viele Menschen in dem Land in Nordamerika werfen Obama vor: Er habe die Krise zu spät ernst genommen.

Am Schlimmsten sieht die Lage für die Pflanzen und Tiere im Golf von Mexiko aus. Schon bis jetzt starben Hunderte Vögel, Schildkröten und andere Tiere des Meeres. Und niemand weiß so genau, wie lange die Quelle noch sprudelt. Vielleicht sind es sogar Monate. Tausende Tonnen Öl verseuchen das Wasser und auch die Küsten. Außerdem treibt das Öl nicht nur auf der Oberfläche des Meeres. Experten entdeckten neue riesige Ölschwaden unter Wasser.

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