Das Kamel: Ein wahrer Überlebenskünstler

Kamele können es fast überall aushalten. Vielleicht sind sie deswegen so entspannt.

Wusstest du, dass Kamele ihre Nasenlöcher zumachen können? So wird ihnen kein Sand in die Nase gepustet. Nicht nur deshalb sind Kamele bestens für ein Leben in der Wüste ausgestattet.

Dort gibt es zum Beispiel oft extreme Hitze und Kälte. Kamele kommen mit eisigen Temperaturen von rund Minus 30 Grad Celsius klar - das ist kälter als in einigen Gefriertruhen. Und den Tieren machen auch mehr als 40 Grad Celsius nicht viel aus. Wenn es bei uns so heiß ist, gibt es längst Hitzefrei.

Kamele sind außerdem echte Profis darin, mit extrem wenig Wasser auszukommen. Unter bestimmten Umständen brauchen sie mehr als eine Woche lang nichts zu trinken. Noch länger kommen sie ohne Futter aus. Das hat auch damit zu tun, dass Kamele in ihren Höckern unter anderem kiloweise Fett speichern können. Und das wandeln sie in Energie um. Wenn die Tiere in der Wüste doch mal wieder eine Wasserstelle finden - dann schaffen sie es, unglaubliche Mengen auf einmal zu trinken: etwa 140 Liter! Das ist etwa so viel, wie in manche Badewanne passt.

Kommentare