50 Jahre und noch cool: "Dr. Martens"-Schuhe

Beliebt auch nach 50 Jahren: "Dr Martens" oder auch "Docs" gibt es in fast allen Größen und Farben.

Sie haben eine dicke, feste Sohle und gehen oft bis kurz über den Knöchel: "Dr. Martens"-Schuhe. Diese Stiefel gibt es seit mittlerweile rund 50 Jahren.

 Früher waren sie meist nur schwarz oder rot. Heute kriegt man sie zum Beispiel auch mit Blümchen oder Glitzer. Die meisten Leute denken, die berühmten Treter kommen aus Großbritannien. Doch das stimmt nicht ganz, denn die Schuhe wurden in Bayern erfunden.

Ein Arzt vom Militär konnte wegen einer Verletzung nicht mehr in seinen unbequemen Armeestiefeln laufen. Deswegen entwickelte er am Starnberger See in Bayern eine spezielle Luftpolster-Sohle. Dafür benutzte er unter anderem weggeworfenes Gummi.

Einige Jahre später tat sich der Arzt dann mit Schuh-Herstellern aus England zusammen. Zusammen begannen sie, große Mengen der Stiefel zu produzieren. Das war vor etwa 50 Jahren. Der Name der Schuhe stammt übrigens von ihrem deutschen Erfinder: Der Arzt hieß Dr. Klaus Maertens. Viele nennen die "Dr. Martens"-Schuhe kurz auch "Docs". Das ist Englisch und heißt übersetzt "Doktor".

Anfangs kauften vor allem Postboten und Fabrikarbeiter die Stiefel. Mit der Zeit mochten aber auch andere Leute die Schuhe, darunter viele Jugendliche. Einige Jahre lang waren die Treter zwar nicht mehr so stark gefragt. Doch seit einiger Zeit werden sie unter anderem auch wieder von Stars getragen: So wurde zum Beispiel Madonnas Tochter Lourdes mit "Docs" gesehen.

Die Entstehung der "Dr. Martens"

Der Militärarzt Dr. Klaus Maertens hat im Jahr 1945 die berühmte Luftpolster-Sohle erfunden, die sich in den "Dr. Martens"-Schuhen befindet. Das ganze passierte am Starnberger See in Bayern. Zwei Jahre später, 1947, stand das erste Exemplar in München im Geschäft. Dann tat sich Maertens mit einer englischen Schuhfabrikanten-Familie aus Northampton zusammen. Seit April 1960 werden die Kultschuhe in England produziert.

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