Ein Jahr nach dem Beben: Viele Berichte über Haiti

Am Beispiel der 13 Jahre alten Maldrine (rechts) zeigt die Doku, wie die Menschen seit dem Haiti Erdbeben leben.

Bald ist es genau ein Jahr her, dass in Haiti fürchterlich die Erde bebte. Am 12. Januar 2010 hat sich für viele Menschen in dem Land auf einer Insel im Karibischen Meer das Leben sehr verändert. Häuser stürzten ein, Straßen brachen auf und Menschen starben.

Jetzt berichten gerade wieder viele Zeitungen, Radiosender oder Fernsehsender über das Unglück. Sie wollen an das Erdbeben erinnern - und zeigen, wie das Leben auf Haiti heute aussieht.

Der Sender Ki.Ka zeigt zum Beispiel eine Geschichte über das 13-jährige Mädchen Maldrine. Bei dem Beben wurde das Haus ihrer Familie zerstört, sie musste eine Weile mit ihrer Mutter und ihren fünf Geschwistern in einem Zeltlager wohnen. Die Doku "Maldrine - Leben nach dem Erdbeben" läuft am 09. Januar um 13.30 Uhr im Ki.Ka.

Auch im Internet kannst du viel über Haiti finden. Dort berichten unter anderem Hilfsorganisationen auf ihren Seiten über das Land. Spannend ist zum Beispiel ein Fotoprojekt der Organisation Plan. Dafür haben einige Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren in Haiti Digitalkameras bekommen. Sie nahmen damit ihr Zuhause auf und ihre Freunde. Oder auch ihr Klassenzimmer und die Straßen, in denen sie leben. Du kannst dir die Fotos ganz unten auf dieser Seite angucken.

Die vielen Berichte könnten den Bewohnern von Haiti helfen. Denn noch immer leben sehr viele Menschen dort in Zelten oder unter Planen. Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Damit die Häuser schneller wieder aufgebaut werden können, brauchen die Menschen dort Hilfe aus dem Ausland. Und viele Menschen erinnern sich bei uns und in anderen Gegenden an die Probleme in Haiti, wenn sie einen Bericht darüber sehen. Und spenden vielleicht mehr Geld.

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