Ausgebüxte Giftschlange endlich gefunden

Eine ausgebüxte Kobra hat Hausbewohner lange in Angst und Schrecken versetzt.

Uff, der Schrecken ist vorbei! Eine ausgebüxte Giftschlange hatte wochenlang die Bewohner eines Hauses in Atem gehalten. Sie war aus dem Terrarium eines 19-Jährigen abgehauen.

Schlangenexperten und Feuerwehrleute rückten an und stellten das ganze Haus auf den Kopf. Sie rissen Böden raus und legten Klebeband aus. Die Bewohner mussten ausziehen, das Gebäude wurde abgesperrt. Nun ist die Kobra ihren Jägern auf den Leim gegangen.

Das etwa fingerdicke Tier blieb auf einem Klebeband haften und starb. Nun können die Mieter wieder unbesorgt in ihre Wohnungen einziehen. Der 19-Jährige muss allerdings nun mit einer saftigen Rechnung rechnen. Der Einsatz hat etwa 100 000 Euro gekostet.

Der Deutsche Tierschutzbund bedauerte, dass die Schlange sterben musste. Er forderte ein generelles Verbot, solche exotischen Tiere zu halten. Derzeit sei das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Die Geschichte passierte in Mülheim in Nordrhein-Westfalen.(dpa)

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