Italien und Frankreich raus - woran lag's?

Trauer bei den Spielern: Die Italiener draußen.

Bei der Fußball-WM in Südafrika spielen eigentlich die besten Teams der Welt. Aber manchmal sind die dann gar nicht so gut, wie man denkt. Zum Beispiel die Franzosen und die Italiener.

Da spielen viele Superstars. Vor vier Jahren standen beide Teams im WM-Finale. Aber dieses Mal sind sie schon früh ausgeschieden. Warum?

"Die haben ganz viel falsch gemacht", sagt Rainer Holzschuh. Er ist Chef der Fußballzeitung "kicker". Und er kann erklären, warum es für Frankreich und Italien nicht geklappt hat:

Bei Italien hat wohl der Trainer Mist gebaut. "Der hat die falschen Spieler ausgesucht", sagt der Fußballexperte. Das ist nämlich eine der wichtigsten Aufgaben des Trainers. Er muss vor der WM die Spieler auswählen. "Bei Italien waren welche dabei, die im ganzen letzten Jahr nicht gut gespielt haben", sagt Rainer Holzschuh. Trotzdem durften sie mit zur WM. Und da waren sie dann auch wieder nicht gut.

Die Franzosen haben während der WM dauernd gestritten. Die Spieler mögen ihren Trainer nämlich nicht. Und weil die Stimmung so schlecht war, konnten sich die Franzosen wohl nicht so gut auf den Fußball konzentrieren.

Ein großer Star in Frankreich ist Franck Ribéry. Auch er hat total enttäuscht. Rainer Holzschuh meint dazu: "Es hat ihm einfach keinen Spaß gemacht." Wegen der dicken Luft in seinem Team. Und wenn man keine Lust hat, dann ist man meist auch nicht sehr gut.

Viel besser haben es bisher Länderteams gemacht, in denen nicht so viele Superstars spielen. Die nennt man die Kleinen. Am Ende waren manche von ihnen aber ganz groß. Der Experte sagt: "Die haben einen Teamgeist entwickelt." Das sagt man, wenn alle Spieler zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. "Das ist nämlich viel wichtiger, als Superstars zu haben. Das weiß jeder, der schon einmal Fußball gespielt hat."

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