Iran bleibt ein schwieriges Thema

Irans Präsident Ahmadinedschad bereitet der Welt einige Probleme.

Es war eine lange Nacht voller langer Gesichter: Am Wochenende hat der iranische Außenminister in München eine Rede gehalten. In der Hauptstadt von Bayern trafen sich nämlich Politiker und Experten aus aller Welt, um über dringende Probleme zu sprechen.

 Eines dieser Probleme ist ein verzwickter Streit mit dem Iran. Und der Außenminister des Landes in Asien war extra angereist, um dazu etwas zu sagen. Doch seine Rede in der Nacht zum Samstag hat viele westliche Politiker enttäuscht. Und der Streit brodelt weiter.

Es geht dabei um Uran und um Atomkraft. Das ist eine Technologie, mit der man enorm viel Energie gewinnen kann. Man kann damit Gutes bewirken - zum Beispiel eine Stadt mit Strom versorgen - oder Schlimmes anrichten - wie eine Atombombe bauen. Die iranische Regierung sagt: Wir brauchen die Atomkraft für friedliche Zwecke. Zum Beispiel für die Forschung, um Krankheiten wie Krebs besser behandeln zu können. Viele westliche Länder glauben das aber nicht. Sie misstrauen der Regierung und fürchten, dass der Iran nach Atomwaffen strebt.

Die Teilnehmer der Konferenz in München hatten gehofft, dass der iranische Außenminister am Wochenende Zugeständnisse machen würde. Doch die Streithähne kamen sich nicht näher. Am Ende gab es keine Einigung, sondern nur noch mehr Misstrauen und Enttäuschung.

Jetzt fordern manche noch schärfere Sanktionen gegen den Iran. Das sind spezielle Strafen, die zum Beispiel der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, kurz UN, verhängen muss. Die UN ist ein Zusammenschluss von mehr als 190 Ländern, zu dem auch Deutschland gehört. Und der Sicherheitsrat ist die mächtigste Gruppe der UN.

Für den Iran gelten bereits mehrere Sanktionen: So dürfen iranische Atomwissenschaftler zum Beispiel nicht einfach überall hinreisen. Und bestimmte Firmen dürfen nicht mit allen Gütern frei handeln.

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