Das iPad ist da - was ist das?

Was man mit so einem Gerät alles machen kann...

Pssst. Verrätst du mir, voran du arbeitest? "Niemals!", würde wahrscheinlich jemand sagen, der bei dem Computerriesen Apple arbeitet.

Experten sagen nämlich: Niemand bei Apple darf irgendwas über neue Produkte ausplaudern. Und wer nicht dichthält, der fliege raus. So streng war es wohl auch bei dem neuen Gerät, das das Unternehmen aus den USA am Mittwoch zeigte. Es heißt iPad (gesprochen: ei-päd) und sieht ein bisschen so aus wie ein Riesen-iPhone - also eine Art Handycomputer von Apple.

Das iPad ist etwa so groß wie ein Blatt Papier. Über den Bildschirm kann man mit den Fingern streichen - durch Berühren bedient man das Teil. Mit dem iPad kann man allerdings nicht telefonieren. Auf dem kleineren Computer lassen sich Videos anschauen, Songs hören und kleinere Programme, etwa Spiele, laden.

Außerdem soll man mit dem iPad Bücher lesen können. Auch für Zeitungen ist das Gerät vielleicht interessant - als Lesegerät für Zeitungsseiten am Computer. Das könnte dann aussehen wie eine gedruckte Zeitung, nur eben auf dem Bildschirm und nicht mit Papier. In etwa zwei Monaten soll es die ersten Geräte in Deutschland zu kaufen geben.

Bis vor der Präsentation wusste niemand so richtig, was Apple für ein Gerät zeigen wird. Viele Experten redeten darüber. Denn die Firma ist unter anderem mit ihren iPods und Computern megaerfolgreich und für viele Kult. Die Fachleute rätselten deshalb über das neue Gerät und schrieben Artikel in Zeitungen oder im Internet. Für Apple war allein das schon jede Menge Werbung. Und die braucht die Firma, denn ganz neu sind solche Geräte-Typen nicht. Die Geheimniskrämerei ist also auch ein bisschen so was wie ein Werbe-Trick.

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