Was ist los mit dem Internetspiel FarmVille?

Der virtuelle Bauernhof Farmville auf Facebook.

Es hört sich nett und harmlos an: Beim Internet- Spiel FarmVille kann man Erdbeeren pflanzen, Kühe melken oder sich ein Bauernhaus bauen. Dafür muss man beim Online-Netzwerk Facebook angemeldet sein.

Dann reicht ein Klick und man darf sein eigenes Stückchen Erde beackern - auf dem Computer. Aber die Sache hat auch echte Haken, warnen Fachleute.

Das Spiel ist gerade ziemlich beliebt. Mehrere Millionen Leute aus vielen Ländern machen mit. Dahinter steht die amerikanische Internet- Firma Zynga. Sie hat auch noch andere Spiele im Angebot: In FishVille kann man sich zum Beispiel ein eigenes Aquarium basteln und in Mafia Wars kämpft man sich durch die Unterwelt.

Fachleute warnen allerdings vor solchen Spielen. Denn Zynga kommt darüber an persönliche Infos über Nutzer und ihre Freunde. Und wenn ein Unternehmen viel über jemanden weiß, kann es ihn auch leichter mit Werbung zumüllen.

Experten kritisieren auch, dass man in den Spielen leicht zum Geldausgeben verführt wird. FarmVille ist zwar eigentlich kostenlos. Man kriegt aber schneller tolle Dinge wie etwa einen Bauernhof, wenn man Geld bezahlt. Und eine Nutzerin aus München beschwerte sich sogar darüber, dass Zynga von ihrem Konto Geld abgebucht habe, ohne dass sie einverstanden gewesen sei. Also aufgepasst!

Kommentare