Immer weniger Schüler in Deutschland

Wenn man morgens in die Schule geht, ist es dort meist irre voll. Trotzdem: In Deutschland gibt es immer weniger Schüler. Im laufenden Schuljahr gehen rund 153 000 weniger Jungen und Mädchen zur Schule als noch im vorigen Schuljahr.

Am stärksten sank die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und dem Saarland. Insgesamt gibt es derzeit noch fast 12 Millionen Schülerinnen und Schüler. Dazu zählen auch Jugendliche, die zur Berufsschule gehen.

Die Anzahl der Schüler sinkt seit Jahren. Woran das liegt? In Deutschland werden seit vielen Jahren immer weniger Kinder geboren. Und wenn es weniger Kinder gibt, gibt es auch weniger Schülerinnen und Schüler.

Im Saarland zum Beispiel gibt es noch einen anderen Grund: Dort wurde die Zeit bis zum Abitur verkürzt. Mädchen und Jungen müssen ein Jahr weniger als bisher aufs Gymnasium gehen. Damit sank logischerweise auch die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler.

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