Hufeisen und Schwein: Viel Glück fürs neue Jahr

Oink, oink, oink gleich toi, toi, toi!

Manche Gäste bringen zur Silvester-Party vierblättrigen Klee mit. Andere verschenken ein Schweinchen aus Marzipan. Die Dinge sollen Glück fürs neue Jahr bringen. Doch was steckt eigentlich hinter diesen und anderen Glücksbringern?

Das hat häufig mit alten Erzählungen zu tun.

DER MARIENKÄFER: Der Käfer bekam seinen Namen vermutlich als Erinnerung an die Mutter von Jesus, Maria. Er soll Kinder beschützen und Kranke heilen.

DAS GLÜCKSSCHWEIN: Schweinchen sollen Geld im neuen Jahr bringen. Schon vor etwa 2000 Jahren glaubten wohl Menschen daran, dass die Tiere besonders sind. Sie galten früher als ein Zeichen der Fruchtbarkeit - das bedeutet zum Beispiel, dass Familien viele Kinder bekommen. Außerdem gab es früher nicht so häufig Fleisch zu essen. Wer also ein Schwein hatte, galt deshalb oft schon als reich und glücklich. Heute sagt man auch: „Du hast Schwein gehabt.“ Das bedeutet, dass du Glück gehabt hast.

DAS HUFEISEN: Das gibt es zum Beispiel aus Schokolade. Cooler ist natürlich, wenn man ein echtes Pferdehufeisen geschenkt bekommt. Doch wie hängt man es auf? Die einen sagen: mit der Öffnung nach oben, damit das Glück nicht rausfällt. Andere finden dagegen: Die Öffnung muss nach unten gucken, damit das Glück herauskommen kann. Entscheide selbst.

DAS KLEEBLATT: Um Glück zu bringen, muss das Kleeblatt vier Blätter haben. Das ist aber selten. Deshalb hat oft schon das Finden mit Glück zu tun. Manche Leute sagen: Es wirkt nur, wenn man das Kleeblatt zufällig entdeckt und es dann verschenkt. Vierblättriger Klee beschützt und beschert Liebe, hoffen Menschen.

DER SCHORNSTEINFEGER: Einige erzählen, dass Schornsteinfeger eine Gefahr beseitigten und deswegen Glück brachten. Denn früher konnte schneller ein Feuer ausbrechen, wenn die Schornsteine nicht gereinigt waren. Das machten die Schornsteinfeger. Und deswegen waren sie gern gesehene Leute.

Kommentare