Hollister: Klamotten, Disco und Models

Eine lange Schlange vor der Hollister-Filiale in Frankfurt.

Zwei Surfer-Typen stehen in kurzen Hosen vor dem Eingang des Klamottenladens Hollister. Sie sind so etwas wie Türsteher und bestimmen, wie viele Leute in Frankfurt in Hessen hereindürfen.

Und das wollen viele: Vor dem einzigen Hollister-Geschäft in Deutschland stehen vor allem Jugendliche in langen Schlangen an.

Bei Hollister gibt es zum Beispiel Kapuzenpullis in vielen Farben, Jeans und bunte Sommerkleider. Aber auch Hollister-Parfums oder einen Hollister-Lipgloss kann man kaufen. Das Besondere an dem Geschäft ist, dass es kein großes Schaufenster hat. Außerdem gibt es keine Schilder, auf denen der Name der Marke steht - also Hollister.

Die Läden sehen nämlich eher aus wie Diskotheken. Drinnen ist es ziemlich dunkel und es läuft sehr laute Musik - der Hollister- Soundtrack. Das sind zwölf Lieder, alle drei Monate gibt es neue. Auch die Verkäufer sind besonders: Sie sehen ziemlich gut aus, wie Models.

Bis man aber endlich im Laden ist, kann es ziemlich lange dauern. Manchmal eine ganze Stunde. Geduldig gewartet hat auch der 18-jährige Danny. Er sagt, in seiner Schule sei die Marke gerade angesagt. Außerdem hätten ihn die langen Schlangen neugierig gemacht. Er wollte wissen, was es hinter den Türen zu kaufen gibt.

Der Laden in Frankfurt hat erst vor kurzem aufgemacht. Vorher konnten deutsche Jugendliche die Sachen nur im Ausland kaufen. In den USA zum Beispiel gibt es sehr viele Hollister-Geschäfte. Allerdings haben die Läden dort Probleme. Sie verkauften in den letzten Jahren nämlich weniger Klamotten als davor.

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