Berühmte Erfindungen - Heute: das Funkgerät

Heinrich Hertz war ein deutscher Physiker und hat vor ungefähr 120 Jahren die Funkwellen entdeckt.

Wir können sie nicht sehen, hören oder riechen, aber sie sind trotzdem überall: Funkwellen. Ohne sie sähe unser Alltag heute anders aus.

Dank der unsichtbaren elektromagnetischen Wellen haben wir heute nicht nur Funkgeräte und Handys, sondern auch Radios, Fernseher und Internetanschlüsse ohne Kabel.

Entdeckt hat die Funkwellen ein deutscher Physiker vor ungefähr 120 Jahren. Er hieß Heinrich Hertz. Sein Name ist heute noch sehr bekannt - als Maßeinheit für Funkwellen. So wie man einen Weg in Metern misst, misst man nämlich die Schwingungen von Funkwellen in Hertz.

Heinrich Hertz war der erste, der mit einem Experiment beweisen konnte, dass es die Funkwellen gibt. Für seine Versuche bastelte er ein Gerät, mit dem er die geheimnisvollen Wellen erzeugen konnte. Er ahnte allerdings noch nicht, wie viele tolle Sachen man mit dieser Erfindung machen konnte. Darauf kamen andere Tüftler erst später.

Heute wissen wir: Für eine Funkverbindung braucht man ein Gerät, das die Wellen aussendet und eines, das sie erkennen kann. Funkgeräte können beides. Sie machen aus gesprochenen Wörtern Funkwellen und aus Funkwellen gesprochene Wörter.

Radios dagegen können nur die Funkwellen empfangen, die die Radiosender ausschicken. Deshalb kann man - anders als beim Funkgerät - nur hören, was aus dem Radio kommt, aber nichts hineinsprechen.

Kommentare