Harter Stuhl, schlechte Laune?

Tisch und Stuhl sind nicht unwichtig für euer Befinden.

Wo sitzt ihr, wenn ihr eure Hausaufgaben macht - in einem weichen Sessel oder auf einem harten Holzstuhl? Das ist vielleicht wichtiger, als ihr denkt.

Denn amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Gefühle und Launen auch etwas mit der Härte des Sitzes zu tun haben.

Wenn ihr weich gepolstert über euren Büchern hockt, ist es gemütlicher. Und ihr seid eher gut drauf. Dann kommt ihr aber vielleicht auch nicht so schnell voran. Dagegen sind viele auf einem harten Stuhl eher etwas mürrisch. Dafür arbeiten sie dann aber manchmal auch flotter, damit sie es schnell hinter sich haben.

Die Experten haben sich das nicht ausgedacht, sondern in Experimenten mit Erwachsenen nachgewiesen. Die Ergebnisse stehen in einer Fachzeitschrift, die am Freitag herauskam.

Auf die Laune wirkt sich wohl auch aus, ob ihr feste oder weiche Dinge anfasst. Wer einen harten Holzblock in der Hand hielt, war bei den Experimenten kritischer als jemand, der eine kuschelige Decke berührte. Und wer Puzzle-Teile mit Schleifpapier auf der Oberfläche anfasste, äußerte sich oft missmutiger als jemand, der mit Samt beklebte Teile in der Hand hielt - ganz egal, was die Forscher ihn fragten.

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