USA und Großbritannien zoffen sich wegen Öl

Viele Leute macht es wütend, dass riesige Mengen Öl seit Wochen ins Meer fließen - und keiner was dagegen tun kann.

Das Öl läuft und läuft ins Meer vor der Südküste der USA - seit dort vor Wochen eine Bohrinsel explodiert und untergegangen ist. Das macht viele Leute wütend. Zum Beispiel den amerikanischen Präsidenten Barack Obama.

Und keiner hat es bisher geschafft, die Brühe zu stoppen, die seither aus kaputten Rohren am Meeresboden schießt.

Das macht viele Leute wütend. Zum Beispiel den amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Der wettert in letzter Zeit häufiger gegen den britischen Energiekonzern BP (gesprochen: Bi Pi). Es war eine Bohrinsel von BP, die vor der US-Küste unterging. Und Obama findet, dass die Leute bei BP das Loch endlich stopfen sollen. Doch das hat bisher nicht funktioniert.

Doch nicht nur BP fühlte sich von Obamas Zorn angegriffen. Auch zwischen der US-Regierung und der Regierung Großbritanniens sorgte er für Ärger. Am Wochenende telefonierten Obama und der britische Regierungschef deshalb miteinander, um darüber zu reden.

Der Grund für den Zoff: In Großbritannien sind Leute unter anderem sauer, dass die britische Firma BP die ganze Prügel abkriegt. Andere Unternehmen, die auch etwas mit der Bohrinsel zu tun hatten, werden dagegen kaum erwähnt, sagen die Leute. BP ist riesengroß und für die britische Wirtschaft außerdem ziemlich wichtig. Manche finden deshalb auch, dass die britische Regierung das Unternehmen mehr in Schutz nehmen sollte.

Ein wichtiger britischer Politiker merkte dagegen an: Wir werden das Öl nicht schneller stoppen, wenn wir uns krachen und zoffen.

Nun reist Obama noch einmal in den Süden der USA, um sich die verschmutzten Küstenstreifen anzuschauen. Danach will er dann eine Rede an die Leute in den USA halten. Und ihnen erklären, was als nächstes versucht werden soll, um die Ölpest in den Griff zu bekommen.

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