Gregs Comic-Tagebücher kommen gut an

Bei Gregs Tagebüchern bekommen auch Lesemuffel Spaß am Schmökern. Foto: Bastei Lübbe Verlag

Och nöö: Viel zu viel Text, keine Bilder, total langweilig - so halten sich Lesemuffel oft Bücher vom Leib. Nur bei Gregs Tagebüchern machen viele eine Ausnahme und bekommen doch Spaß am Schmökern.

Diese Bücher sind schon von der Form her sehr besonders. Statt dicht bedruckter Seiten gibt es hier jede Menge lustige Comic-Bilder und flotte Sprüche in krakeliger Schrift. Die Texte sind witzig. Erwachsene werden ziemlich oft mächtig auf die Schippe genommen.

In den Büchern erzählt der etwa zehn Jahre alte Greg oft von stressenden Eltern, nervigen Lehrern, blöden älteren Brüder, doofen Klassenkameraden und allem, was ihm sonst so auf den Keks geht. Dazu malt er Comics.

Von dem Mix aus Kinderbuch und Comic gibt es inzwischen eine ganze Serie mit vier Bänden. Weltweit wurden die Bücher 16 Millionen Mal verkauft. Und Mitte September soll sogar ein Greg-Film in die Kinos kommen. In Deutschland stehen Gregs Tagebücher seit Wochen auf mehreren Hitlisten für die beliebtesten Bücher. Ein fünfter Greg-Band ist in Arbeit.

Der Erfinder der Comic-Tagebücher heißt Jeff Kinney. Beim Schreiben erinnerte sich oft an die Zeit, als er selbst noch ein Junge war, erzählt er. Viele Geschichten aus den Greg-Tagebüchern habe er selbst erlebt, zumindest in ähnlicher Form, meint der Autor. Wahres und Erfundenes habe er oft vermixt.

Die Buchreihe von Jeff Kinney ist im Baumhaus-Verlag erschienen, Preis: je 12,90 Euro:

- "Gregs Tagebuch 1 - Von Idioten umzingelt", 224 Seiten, ISBN 978-3833936326

- "Gregs Tagebuch 2 - Gibt's Probleme?", 224 Seiten, ISBN 978-3833936333

- "Gregs Tagebuch 3 - Jetzt reicht's", 218 Seiten, ISBN 978-3833936340

- "Gregs Tagebuch 4 - Ich war's nicht", 224 Seiten, ISBN 978-3833936357

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