So ging's bei den Paralympics los: Bogenschießen für Gelähmte

Olympia ist vorbei, die X. Winter- Paralympics können beginnen.

Für viele Leute klang die Idee früher völlig verrückt: Spitzensport und Wettkämpfe für Leute, die gelähmt sind oder nur ein Bein haben. Ein Arzt in England machte sich vor mehr als 60 Jahren trotzdem stark dafür.

Er startete im Jahr 1948 Wettkämpfe für Menschen, die zum Beispiel im Krieg verletzt worden waren. 14 Menschen, die nicht richtig laufen konnten, traten am 28. Juli im Bogenschießen an. Der Tag war kein Zufall. Zu der Zeit fanden auch die Olympischen Spiele für Nichtbehinderte statt.

Der Arzt wollte, dass parallel zu den Olympischen Spielen ähnliche Wettkämpfe für Sportler mit Behinderungen entstehen. Doch es dauerte noch Jahrzehnte, bis sich seine Idee schließlich voll durchsetzte.

Anfangs wurden die Spiele noch oft "Wettkämpfe der Gelähmten" genannt. Aber bald machten auch Sportler mit, die andere Behinderungen hatten. Sie konnten zwar laufen, waren aber zum Beispiel blind.

Die Spiele hießen dann Wettkämpfe der Behinderten. Im Jahr 1988 - vor mehr als 20 Jahren - bekam das Sportfest den Namen Paralympics.

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