Es gibt auch einen Pistenführerschein für Kids

Michaela (r) und ihr Skilehrer üben, Abstand zu halten.

Wusstest du, dass Kinder einen richtigen Führerschein für die Piste machen können? Damit werden junge Skifahrer und Snowboarder fit für den Wintersport gemacht. Bei den Prüfungen muss man zum Beispiel zeigen, dass man schnell bremsen und anderen auf der Piste ausweichen kann.

Es gibt einen blauen, einen roten und einen schwarzen Pistenführerschein. Die Farben stehen für unterschiedliche Schwierigkeitsgrade - wie bei den Pisten. Die schwierigsten Pisten sind schwarz markiert. Der schwarze Führerschein ist also am schwierigsten zu bestehen.

Den Führerschein haben sich Leute vom Deutschen Skilehrerverband ausgedacht. Er ist keine Pflicht. Aber wer will, kann sich in Kursen vorbereiten und eine Prüfung ablegen. In Deutschland gibt es mehr als 50 Skischulen, bei denen man den Pistenführerschein machen kann. Der Pistenführerschein, den du dann stolz vorzeigen kannst, heißt übrigens "kids on snow". Das ist Englisch und bedeutet "Kinder im Schnee".

Helmpflicht auf manchen Skipisten

Übrigens: Die meisten Skifahrer und Snowboarder setzen einen Helm auf, wenn sie sich auf der Piste tummeln. Sie fühlen sich damit sicherer. Manch andere finden den Kopfschutz aber auch uncool oder unnötig und fahren viel lieber mit Mütze.

Bei uns in Deutschland kann man selbst entscheiden, was man zum Skifahren auf den Kopf setzt. Wenn ihr aber in den Winterurlaub fahrt, kann es sein, dass ihr einen Helm aufsetzen müsst. Denn vielerorts ist das sogar Pflicht. Zum Beispiel müssen in Italien Jungen und Mädchen bis 14 Jahre einen Helm tragen. Wer ohne erwischt wird, wird bestraft - und muss zum Beispiel Geld zahlen. Auch in Österreich wurde in manchen Gegenden für Kinder und Jugendliche die Helmpflicht eingeführt. Die gibt es in Schweden zwar nicht, aber: Kinder ohne Helm werden manchmal einfach nicht im Skilift mitgenommen.

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