Wie geht es weiter mit dem Walfang?

Einige Länder halten sich nicht richtig an das Verbot.

Schnell braust ein kleines Boot durch die Wellen. Immer wieder versucht es, ein größeres Schiff an der Fahrt zu hindern. Was ist da los - mitten in der Antarktis?

So kann es aussehen, wenn Tierschützer und Walfänger aufeinander treffen. Denn die Umweltschützer wollen nicht, dass die Walfänger die Riesen der Meere jagen. Zwar dürfen Profi-Jäger seit etwa 25 Jahren keine Wale mehr fangen und damit Geld verdienen - aber einige Länder halten sich nicht richtig an das Verbot. Das sind die Länder Japan, Island und Norwegen. Und so sorgt der Walfang immer wieder für Ärger.

Um eine Lösung in dem Streit zu finden, treffen sich regelmäßig Experten. Die Fachleute gehören zu den Staaten, die Mitglied in der IWC sind. IWC ist die Abkürzung für die Internationale Walfangkommission. Gerade treffen sich die Experten wieder in der Stadt Agadir in Marokko. Die Versammlung soll bis Freitag dauern.

Noch weiß aber niemand, ob bei dem Treffen eine Lösung gefunden werden kann. Einige Länder wollen, dass die Wale stärker geschützt werden. Die anderen Länder sagen aber, dass sie weiterhin Wale jagen wollen. Das Land Japan begründet den Walfang zum Beispiel mit der Forschung. Denn Forschung ist nämlich zum Teil erlaubt. Tierschützer kritisieren aber, dass oft nur wenig untersucht, sondern mit dem Verkauf des Walfleisches Geld gemacht werde. Bei dem Treffen in Marokko dürfte es also hitzige Diskussionen geben.

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