Gedanken steuern künstlichen Arm

Mit einer Armprothese kann man sogar Autofahren.

Bewegung beginnt im Kopf. Genauer gesagt in unseren Nervenzellen. Sie geben unseren Muskeln das Signal, sich anzuspannen oder zu entspannen und befehlen sozusagen eine Bewegung.

Man könnte auch sagen: Wir denken eine Bewegung, bevor wir sie ausführen. Ein junger Österreicher kann sozusagen mit seinen Gedanken auch eine seiner Armprothesen steuern. Nerven geben die Befehle an den künstlichen Arm. Dem Österreicher mussten nach einem Unfall beide Arme abgenommen werden.

Der Ersatzarm, den er mit seinen Gedanken steuert, ist eine relativ neue Erfindung von Forschern. Der Mann kann damit längst nicht alles machen. Aber er kann seine Hand öffnen und schließen, nach innen und nach außen drehen und seinen Ellbogen beugen und strecken. Er kann arbeiten und sogar Auto fahren.

Richtig fühlen so wie mit gesunden Armen und Händen kann er aber nicht. Daran tüfteln die Techniker gerade.

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