Gassigänger und Schmuse-Gruppen im Tierheim

Eine Katze im Tierheim: Sie braucht jemanden zum Schmusen und Kuscheln.

In so manchen Tierheimen gibt es Leute, die in ihrer Freizeit vorbeikommen und mit den Vierbeinern rausgehen. Sie unterstützen damit die Mitarbeiter der Heime.

So ist das auch in einem riesigen Tierheim in Berlin: Etwa 40 Gassigänger gibt es dort. Am Wasser entlang rennen, den Ball fangen und einfach mal ausgelassen toben - das gefällt den Hunden.

An festgelegten Tagen in der Woche führen die freiwilligen Helfer die Hunde aus. Dabei beobachten sie die Tiere genau. So kann das Tierheim später dem neuen Besitzer Tipps geben und zum Beispiel erklären, wie sich der ausgeguckte Hund draußen verhält.

Aber nicht nur Gassigänger gibt es - sondern zum Beispiel auch Schmuse-Gruppen. Schmuse-Gruppen? Genau! Diese Leute sind für die vielen Katzen da. Denn für die Samtpfoten ist es wichtig, dass sie Streicheleinheiten bekommen. "Den Tieren tut das gut", sagt ein Sprecher des Tierheims. "Die Katzen können dabei entspannen. Manche von ihnen müssen sich auch erst wieder an Menschen gewöhnen. Und das Schmusen hilft ihnen dabei."

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