Kleiner Piepmatz ganz groß: Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres

Der Gartenrotschwanz ist ein sehr guter Sänger. Doch diese Vogelart ist bedroht.

Was für ein bunter Vogel! Der Gartenrotschwanz hat - wie der Name schon verrät - einen roten Schwanz. Die Männchen haben zudem eine orangefarbene Brust und eine schwarze Kehle.

Bei den Weibchen sind die Farben meist nicht ganz so kräftig, aber auch sie sind ziemlich bunt.

Ein Gartenrotschwanz sieht jedoch nicht nur hübsch aus. Naturschützer haben das Tier auch zum "Vogel des Jahres 2011" ernannt. Das wurde am Freitag bekannt. Tierschützer wollen damit unter anderem darauf hinweisen, dass die Gartenrotschwänze bedroht sind.

Vor einigen Jahrzehnten gab es noch viele Tausend. Mittlerweile leben aber deutlich weniger bei uns. Das liegt zum Beispiel daran, dass die Tiere weniger Hecken, Sträucher und kleine Bäume finden. Die brauchen sie aber, um kleine Äste für ihre Nester zu sammeln. Außerdem finden sie immer seltener genug Futter. Sie fressen vor allem Insekten und Spinnen. Auch die suchen sie oft an Sträuchern und Bäumen.

Bei den Gartenrotschwänzen singen übrigens nur die Männchen. Sie fangen oft schon früh morgens damit an. Ihr Gesang ist schwierig zu beschreiben. Manchmal klingt er wie ein langgezogenes "Huiiit".

Hintergrund: Gartenrotschwänze suchen viel nach Futter

Irre viel fliegen die Gartenrotschwänze dafür aber meist nicht herum. Sie sitzen häufig auf Zweigen und Büschen, gerne nah am Boden, und halten Ausschau nach Insekten und Spinnen. Wenn sie welche entdeckt haben, fliegen sie kurz auf den Boden. Oder sie schnappen sich Insekten bei einem kurzen Flug in der Luft.

Kommentare