Ganz schön viel Aufregung!

Der Oberarzt Bernd-Rüdiger Vorwerk trägt Kopfhörer mit einem Mikrofon, um sich bei dem lauten Fluglärm mit den Kollegen verständigen zu können.

Das ist manchmal ganz schön viel Aufregung, wenn so ein Rettungshubschrauber kommt. "Wir rechnen immer damit, dass viele Menschen zu der Unfallstelle kommen und gucken, was da eigentlich los ist", sagt der Notarzt Bernd-Rüdiger Vorwerk.

Manchmal stehen die Leute dann im Weg und es ist schwer, den Verletzten oder Kranken zu helfen - etwa bei größeren Verkehrsunfällen.

Der Mediziner ist ein alter Hase in seinem Beruf. Das sagt man, wenn jemand viel Erfahrung hat. Doch auch der 58-Jährige ist manchmal noch aufgeregt, wenn er als Arzt mitfliegt. "Vor allem wenn es heißt, dass ein Kind krank oder verletzt ist, oder es einen Unfall mit vielen Verletzten gegeben hat - da ist die Anspannung auf dem Flug dorthin ganz schön groß, weil man nicht weiß, was einen erwartet."

Wenn ein Kind mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen wird, dann dürfen auch Mama oder Papa mitfliegen. "Die sind dann auch ganz schön aufgeregt, weil sie sich Sorgen machen, und für viele ist es dann das erste Mal, dass sie in einem Hubschrauber fliegen."

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