Ganz schön bequem: Vögel fliegen weniger weit

Ein paar Störche sind jetzt schon zurück. Foto: Hermann Sigfrid Göhler/Storchenpflegestation Wesermarsch

Ein paar Störche sind jetzt schon zurück aus dem Süden. Zum Beispiel in Brandenburg wurde einer gesichtet. Auf dem Schornstein einer alten Schmiede ist der Vogel beobachtet worden.

Auch Storch Kuno hat bereits seinen alten Platz neben einer Polizeiwache im bayerischen Straubing bezogen.

Damit sind die Störche ziemlich früh dran. Forscher sagen: Viele Zugvögel kommen früher zurück, weil sie nicht mehr so weit in den Süden fliegen wie früher. "Viele Störche fliegen nicht mehr bis nach Afrika, sondern überwintern in Spanien", erklärt Vogelfachmann Tobias Dürr. Deswegen ist der Weg zurück zu ihren Brutplätzen bei uns auch nicht mehr so weit.

Die Störche sparen sich die viele Tausend Kilometer weite Reise ins südliche Afrika, wenn sie auch in Südeuropa im Winter genügend Nahrung finden. Manchmal versuchen auch einzelne Tiere, den ganzen Winter in Deutschland zu verbringen. Wenn sie nicht von Menschen gefüttert werden, haben sie hier aber schlechte Chancen zu überleben.

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