Der Rat an sich selbst: Cooler sein

Alexandra Popp auf dem Weg zum Tor!

Die Frauen rennen über den WM-Rasen. Da prescht eine blonde Spielerin mit der Rückennummer 11 vor. Ihr Name? Alexandra Popp. Sie zählt zu den besten Stürmerinnen Deutschlands und bekommt viel Lob.

Fußball-Bundestrainerin Silvia Neid sagt zum Beispiel, dass die 20-Jährige tolle Kopfbälle kann. Sie lobt außerdem, dass sie sich gegen ihre Gegenspielerinnen häufig stark durchsetzt. Doch Alexandra Popp hat noch ein paar Tipps parat, wie sie selbst noch besser werden kann.

Was sie sich selbst raten würde, wenn sie Trainerin wäre? "Vor dem Tor noch abgezockter zu sein", sagt die Stürmerin. "Einfach cooler vor dem Tor zu sein. Dass man den Torwart mehr oder weniger ausguckt und dann den Ball einfach in die Ecke schiebt, wo sie wirklich frei ist und der Torwart keine Chance hat, da hinzukommen."

Das stimmt vielleicht, sagt ihr Trainer im Verein. Er heißt Marco Ketelaer und trainiert die Mannschaft FCR Duisburg. Für die spielt Alexandra Popp in der Bundesliga. Alexandra sei im Toreschießen aber schon gut. Wenn sie älter wird, werde sie bestimmt noch abgezockter.

Dem Trainer ist etwas anderes aufgefallen: "Sie ist noch ein wenig zappelig." Etwa wenn das Training sehr lange und anstrengend ist, wolle sie noch ein paar Tricks machen, auch wenn das gerade nicht passt. Vielleicht könne sie sich da etwas bei den älteren, ruhigeren Spielerinnen in der Nationalmannschaft abgucken. Alexandra Popp selbst sagt dazu: "Als Tipp würde ich mir auf jeden Fall sagen, dass ich mich immer noch mehr konzentrieren muss."

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