Wie funktioniert das mit der Sonnencreme?

Bei einem Sonnenbad sollten die unbedeckten Stellen auf jeden Fall eingecremt werden.

Licht-Schutz-Faktor 5, Licht-Schutz-Faktor 40 - im Laden stehen oft viele verschiedene Sonnencremes. Das kann ziemlich verwirrend sein. Doch die unterschiedlichen Zahlen auf den Flaschen sind wichtig.

Die Zahl gibt den sogenannten Licht-Schutz-Faktor der Creme an, kurz LSF. Der beschreibt, wie viel länger man mit der Creme in der Sonne bleiben kann.

Dies funktioniert nämlich so: Menschen können unterschiedlich lange in der Sonne bleiben, bis sie einen Sonnenbrand bekommen. Bei Menschen mit heller Haut, blonden Haaren und hellen Augen zum Beispiel geht das ganz schnell - die Haut kann schon nach etwa 10 Minuten rot werden. Wenn sich die Leute aber mit einer Creme mit LSF 20 eincremen, dürften sie rund 20 mal länger in der Sonne sein als sonst.

Dafür rechnet man 10 mal 20. Das ergibt 200. So viele Minuten wäre ein Mensch mit heller Haut dann etwa in der Sonne geschützt. Also ein bisschen mehr als drei Stunden. Aber: Ganz so lange sollte man dennoch nicht in der Sonne bleiben. Denn trotz Sonnencreme können UV-Strahlen in die Haut dringen und sie schädigen. Auch lange bevor man einen Sonnenbrand bekommt. Deshalb ist es am besten, schon wesentlich früher wieder in den Schatten oder ins Haus zu gehen.

Kommentare