So funktioniert ein Atomkraftwerk

In Deutschland gibt es 17 AKWs, hier ist das AKW in Brunsbüttel zu sehen.

Atomkraft. Kraft aus Atomen... Was steckt dahinter? Atomkraft meint die Energie, die frei wird, wenn man Atomkerne spaltet. Das sind die winzigen Kerne von allerkleinsten Teilchen, den Atomen.

In Atomkraftwerken spaltet man Atome, um Strom zu erzeugen. Dafür kann man allerdings nicht irgendwelche Atome nehmen. Man braucht ganz bestimmte, in der Regel Atome von Uran.

Uran ist ein Stoff, der in der Natur vorkommt. Damit die Kernspaltung besser klappt, wird das Uran speziell behandelt. Um die Kerne zu teilen, werden sie mit noch winzigeren Teilchen beschossen, mit Neutronen. Dabei zerspringen Atomkerne und es wird enorm viel Energie frei. Die Energie ist wie eine Art Atomfeuer.

Das Atomfeuer nutzt man, um Wasser zu erhitzen. Es entsteht Wasserdampf. Der strömt auf riesige Schaufelräder einer Turbine und treibt sie an - wie bei anderen Kraftwerken auch. Eine Turbine kann man sich wie das Wasserrad einer Mühle vorstellen. Sie treibt einen Generator an, der Strom erzeugt. Der Generator funktioniert etwa so wie ein Dynamo am Fahrrad.

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