So funktionieren Weichen

Zu sehen sind die Weichenzunge (oberer Bildrand) und der Gleitstuhl (oben links), über den die Zunge rutscht.

Lokführer können einen Zug nicht wie ein Auto oder einen Lastwagen selbst lenken. Züge fahren, wie die Weichen gestellt sind.

Weichen sind aus schwerem Eisen. Man braucht sie bei der Eisenbahn, weil die ja auf Schienen fährt. Die Lokführer können einen Zug nicht wie ein Auto oder einen Lastwagen selbst lenken. Sondern Züge fahren genau so, wie die Weichen gestellt sind.

Es gibt unterschiedliche Weichen. Man findet sie zum Beispiel da, wo aus einem Gleis zwei werden oder aber aus zwei Gleisen eins. Weichen bestehen aus mehreren Teilen. Es gibt zum Beispiel zwei Zungen. Das sind Teile einer Weiche, die sich bewegen lassen. Sie bestimmen die Richtung des Zuges. Je nach gewünschter Richtung legen sich die Zungen an die eine oder andere Schiene an.

Damit Weichen im Winter bei Schnee und Eis nicht einfrieren, sind dort oft Heizstäbe eingebaut.

Nach den Angaben der Bahn gibt es in Deutschland fast 70 000 Weichen und mehr als 4000 Stellwerke.

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