Fahrzeuge der Zukunft

Ohne Lärm und Gestank: So funktionieren Elektroautos

Ein Elektroauto bekommt Strom aus einer Ladestation.

"Los, gib Gas!" Dieser Satz ergibt bei Elektroautos gar keinen Sinn. Eher müsste es heißen: "Los, gib Strom!" Denn der Motor von Elektroautos wird von Strom aus einer Batterie angetrieben.

Der Elektromotor ersetzt den Motor in normalen Autos, bei dem ein Gemisch aus Kraftstoff und Gas verbrennt. Der Motor setzt die Räder in Bewegung - sie sind über spezielle Stäbe und andere Bauteile miteinander verbunden.

Die Batterie ersetzt bei einem E-Auto den Tank. Sie enthält chemische Substanzen, die Energie speichern und wieder abgeben können. Wenn sie leer ist, kann man sie an einer Steckdose wieder aufladen. Das dauert manchmal eine ganze Nacht und manchmal weniger als eine Stunde, sagt der Fachmann Michael Jöckel. Je nachdem wie stark der Strom ist, der aus der Steckdose kommt. Für Elektroautos soll es bald überall im Land spezielle Ladestationen geben.

Um sein E-Auto an einer normalen Steckdose aufladen zu können, braucht man ein spezielles Ladegerät im Auto. "Das ist ungefähr so groß wie ein Schuhkarton und wird mit dem Auto geliefert", sagt der Experte. Es wandelt den Strom um, der aus der Steckdose kommt, in eine andere Art von Strom. Der kann dann in der Batterie gespeichert werden.

"Die Batterie ist oft unter den Sitzen eingebaut", sagt der Experte. "Dort ist sie bei möglichen Unfällen gut geschützt." Solch ein Akku ist nicht zu vergleichen mit jenen, die in eurem Taschenrechner oder Wecker stecken. Er ist eckig und wiegt oft bis 250 Kilo - so viel wie eine halbe Kuh.

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