Ein Friseur erfand das Elfmeterschießen

Da war er drin: Diesen Elfmeter konnte der japanische Torwart bei der WM nicht halten.

Manche Fans halten sich die Augen zu, wenn es zum Elfmeterschießen kommt. Sie mögen nicht mehr hinschauen, weil es spannend wird und sie fürchten, dass ein Schütze ihres Teams verschießt.

Elfmeterschießen steht bei der Fußball-Weltmeisterschaft immer dann an, wenn auch nach der Verlängerung eines K.o.-Spiels kein Sieger feststeht. Früher war das mal anders. Wenn Spiele auch nach der Verlängerung noch nicht entschieden waren, wurde der Sieger per Los oder Münzwurf ermittelt. Es war dann also reine Glückssache.

Das hat einen Mann lange geärgert. Und so dachte er sich das Elfmeterschießen aus und überzeugte andere Leute davon, dass das eine bessere Methode ist, um den Sieger zu ermitteln. Das war vor 40 Jahren. Der Mann heißt Karl Wald und war Friseur. Er ist heute 94 Jahre alt und lebt in Bayern. Er war viele Jahre lang als Schiedsrichter unterwegs.

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