Fragen ausdenken: Kinderreporterin Felipa erzählt

Da war sie ganz schön aufgeregt: Kinderreporterin Felipa traf sogar schon den Bundespräsidenten Wulff!

Erwachsene mit Fragen löchern und spannende Dinge herausfinden - als Kinderreporterin hat Felipa schon einiges erlebt. Felipa ist elf Jahre alt und kommt aus Berlin. Sie ist für die Kindernachrichtensendung "logo!" vom Sender ZDF im Einsatz, die jetzt einen ganz wichtigen Preis gewonnen hat.

Und Felipa hat sogar schon den Bundespräsidenten Christian Wulff getroffen! Sie erzählt, wie es ist, vor der Kamera zu stehen.

Was macht dir Spaß daran, Kinderreporterin zu sein?

Felipa: "Ich lerne immer neue Leute kennen und auch immer mehr Dinge über sie. Und ich kann mir die Fragen selber ausdenken und Sachen fragen, die ich schon immer mal wissen wollte."

Was war denn bislang dein spannendster Einsatz?

Felipa: "Das war wirklich das mit dem Bundespräsidenten Herrn Wulff. Da war alles so edel, das Büro von dem Bundespräsidenten, und dann standen da Kekse und so was. Überall standen Blumen rum, da waren ein riesiges Gemälde und sehr, sehr große Fenster. Da war ich ziemlich aufgeregt, ehrlich gesagt, mehr aufgeregt als bei den anderen, weil die Atmosphäre ganz anders war. Ich habe einfach darauflos gefragt, dann geht das Lampenfieber von ganz alleine weg."

Meistens sind Reporter ja Erwachsene. Wie reagieren denn deine Gesprächspartner, wenn du die Fragen stellst?

Felipa: "Die haben ganz unterschiedlich reagiert. Die meisten sehr nett. Beim Herrn Wulff war das auch noch ein bisschen so, als würde er mit einem Erwachsenen reden, also nicht so viel Mimik und so. Er hat schon auch schwierige Wörter benutzt. Aber er hat sich schon Mühe gegeben. Aber normalerweise macht das nicht so viel Unterschied. Sie sind halt ein bisschen netter und versuchen, die Antworten ein bisschen kindgerechter zu formulieren."

Wie ist es denn, vor der Kamera zu stehen?

Felipa: "Ich mache mir in dem Augenblick meistens nicht so bewusst, dass das dann sehr viele Kinder sehen können. Ich gucke schon, dass ich die Kamera immer im Blick habe, um Blickkontakt mit den Zuschauern zu haben. Aber ich versuche auch, mir nicht so doll klar zu machen: 'Okay, da gucken jetzt Tausende Kinder zu. Oh Gott, oh Gott, was mache ich denn jetzt?'."

Möchtest du später auch mal als Reporterin arbeiten?

Felipa: "Ich könnte es mir vorstellen. Momentan habe ich einen anderen Berufswunsch, aber wenn sich so etwas anbietet, würde ich es auch gerne machen. Weil ich sehr gerne Fragen stelle, sehr gerne neue Gegenden erkunde. Momentan würde ich gerne Requisiteurin oder Maskenbildnerin werden. Weil ich gerne bastel und ich finde das interessant, da hat man immer verschiedene Aufträge."

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