Forschungsflieger soll die Aschewolke untersuchen

Das Forschungsflugzeug Falcon 20E soll die Aschewolke in der Luft untersuchen.

Eine Aschewolke schwebt über Europa - doch was steckt in ihr? Wie dick sind die einzelnen Teilchen, woraus bestehen sie, wie viele sind es?

Auf solche Fragen hätten viele Forscher gerade gern genaue Antworten. Denn dann könnten sie unter anderem besser verstehen, wie gefährlich die Aschewolke für Flugzeuge ist. Ein Vulkan auf Island speit die Asche seit Tagen in die Luft. In vielen Teilen Europas lag deshalb der Flugverkehr auch am Montag noch komplett lahm.

Nun könnten Forscher bald genauer bescheid wissen über die merkwürdige Wolke. Denn das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, kurz DLR, wollte ein Flugzeug in die Luft schicken, das sie untersucht. Die Maschine namens Falcon 20E soll am Montagnachmittag oder am frühen Abend von Oberpfaffenhofen in Bayern starten. Der Flug soll zwei bis drei Stunden dauern und aus einer Höhe von 3000 bis 10 000 Meter Daten zur Wolke liefern.

Wissenschaftler des DLR waren das ganze Wochenende über damit beschäftigt, das Flugzeug vorzubereiten. Sie rüsteten es zum Beispiel mit einem speziellen Laser und anderen Instrumenten aus, mit denen sie Teilchen in der Luft untersuchen können.

Die Ergebnisse des Flugs wurden gespannt erwartet. Am Wochenende hatten sich Vertreter von den Fluggesellschaften darüber beklagt, dass solche Messungen nicht schon früher gemacht wurden. So ein Messflug sei alles andere als alltäglich und müsse gut vorbereitet werden, sagte dazu ein wichtiger Mann vom DLR

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