Ferngesteuerte Roboter helfen am Ölleck

Ein Forschungsroboter wie dieser soll helfen, das Ölleck zu stoppen.

Wusstest du, dass am Ölleck im Golf von Mexiko auch ferngesteuerte Roboter im Einsatz sind? Sie sollen helfen, das Öl zu stoppen, das seit Wochen vor der Südküste der USA ins Meer sprudelt. Dort war im April eine Bohrinsel untergegangen.

Danach hatten Roboter zum Beispiel Bilder der Unglücksstelle gemacht und störende Rohre abgeschnitten. Fachleute nennen die Unterwasserroboter "ROV". Das ist eine Abkürzung von drei englischen Wörtern (Remotely Operated Vehicle). Übersetzt heißen sie "ferngesteuertes Fahrzeug" und können oft mehrere Tausend Meter tief tauchen.

Die Roboter haben keine Arme und Beine wie im Film. Auf einem Metallgestell sind unter anderem Scheinwerfer, Greifarme, Kameras und Messgeräte montiert. Eine Hülle fehlt meist. Die würde von dem Druck des Wassers sowieso zerquetscht werden.

Greifen, heben, schrauben, bohren, sägen: Mit den Greifarmen können die Tauchroboter fast alles anstellen. Experten steuern die Greifarme von Schiffen aus. Das funktioniert mit einer Art Mini-Kopie. Der große Arm unter Wasser macht die gleichen Bewegungen wie der kleine Arm an Bord.

Das ist jedoch eine ziemlich kniffelige und anstrengende Sache. "Wenn man mit so einem Roboterarm unter Wasser eine Tasse Kaffee trinken wollte, bräuchte man etwa zehn Minuten", sagt ein Experte. Denn man muss auf viele Sachen gleichzeitig achten.

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