In den Ferien zur Schule? Klar, zur Fußballschule!

James Inglis beim Passtraining. Sein Trainer Torsten Wohlert beobachtet sein Spiel und gibt anschließend Tipps. Fast so wie bei den Profis!

Morgens Fußballtraining, Mittagspause, wieder Training. In einer Fußballschule trainiert man ein bisschen wie die Profis. Und man lernt Tricks von Leuten, die selbst mal Profis waren.

Die jungen Kicker springen in der Fußballhalle umher. Es ist laut, alle scheinen ein wenig aufgedreht und rufen durcheinander. Erst als Torsten Wohlert in die Halle kommt, werden die Jungen ruhiger und warten gespannt.

Torsten Wohlert hat etwa 15 Jahre lang in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga gespielt, die meiste Zeit davon beim MSV Duisburg. Inzwischen hat der Abwehrspieler seine Karriere längst beendet. Jetzt trainiert der 45-Jährige Kinder - als Trainer in einer Fußballschule.

Für ein paar Tage trainiert er zum Beispiel eine Gruppe in Meerbusch in der Nähe von Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Die jungen Fußballer sind zwischen fünf und dreizehn Jahren alt.

Interview: Ball unterm Arm und ab auf die Wiese!

Für alle, die Spaß am Kicken haben: Fußballschule

Schule einmal anders: Fußballschule

Welche Fußballschule ist die richtige?

Von einem früheren Profi trainiert zu werden, ist für viele etwas Besonderes. Und aufregend. "Ich habe immer noch ein wenig Lampenfieber", gesteht der neun Jahre alte James Inglis. Im Verein spielt er nicht, aber das Training an der Fußballschule gefällt ihm gut. James sagt: "Wir lernen eine ganze Menge: Tricks, Schnelligkeit, Kopfbälle, richtiges Schießen - alles dabei."

Heute steht eine Fußball-Olympiade auf dem Programm. An verschiedenen Stationen zeigen die Jungen, dass sie dribbeln können. Und dass sie gelernt haben, den Ball hoch oder flach zu schießen und zu köpfen.

Auch der zehn Jahre alte Maurice Kasnitz gibt sein Bestes. Er ist Torwart in einer Jugendmannschaft von Bayer Uerdingen und möchte später mal Profi werden. "Oder Meeresbiologe. So genau weiß ich das noch nicht", sagt er. Wie James gefällt Maurice, dass man in der Fußballschule den ganzen Tag Fußball spielt und neue Jungs kennenlernt. Maurice ist schon das dritte Mal dabei. "Teamgeist ist beim Fußball das Wichtigste", findet er.

Nach der Mittagspause geht es für die Teilnehmer weiter mit dem Training, bevor zum Schluss noch ein richtiges Spiel ansteht. "Das macht schließlich allen am meisten Spaß", sagt Torsten Wohlert.

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